Pfandkredit
| Pfandkredite gibt es einfach und
unbürokratisch: Geld gegen Pfand gibt
es ohne Nachweis des Einkommens oder
Bonitätsprüfungen. Der Kunde
stürzt sich auch nicht in Schulden. Der Kredit wird mit
Eigentum
abgesichert. Der Kreditempfänger haftet nicht mal
persönlich,
ausschließlich das hinterlegte Pfand haftet für den
Pfandkredit. Pfandkredite sind darüber hinaus mit einem Prozent Verzinsung pro Monat fast billiger als ein herkömmlicher Dispo-Kredit bei einer Bank. Dessen sollte man sich bewusst sein wenn man Factoring in Anspruch nimmt. Eventuell entstehen Mehrkosten durch die aufwändige Lagerung und Versicherung der hinterlegten Ware. Der Pfandleiher ist an die Pfandleihordnung gebunden. Dort sind die Unkostenvergütung und die Höhe der Zinsen vom Gesetzgeber festgeschrieben. Der Ablauf ist folgender: Der Kunde hinterlegt beim Pfandleiher eine wertbeständige Sicherheit, z.B. Gold, Autos, Schmuck, hochwertiges technisches Gerät usw. Der Geldgegenwert, der Pfandkredit, orientiert sich am Schätzwert des Pfandgegenstandes. In der Regel läuft der Pfandkredit drei Monate. Gegen Zahlung der Gebühren und laufenden Zinsen kann er beliebig verlängert werden. Nach Rückzahlung der Kreditsumme erhält der Kunde sein Pfand wieder ausgehändigt. Beliehen wird eigentlich alles: Uhren, Edelsteine, Gold- und Silberwaren, Schmuck, Besteck,wertbeständiges Porzellan, Autos technische Geräte, z.B. Fernseher, Hifi-Anlagen, Fotoapparate, etc. Der Pfandkreditbetrieb kann bei der Kreditvergabe über die Annahme eines Pfandes entscheiden. Pfandleiher können auch sehr attraktive Einkäufe ermöglichen bei Pfand-Versteigerungen. Hier handelt es sich um Pfänder, die vom Kunden nicht mehr eingelöst wurden. Wobei allgemein weniger als 10 Prozent der verpfändeten Waren werden von den Kunden nicht mehr abgeholt werden. Frühestens vier Monate nach Verpfändung darf die Ware zu tollen Konditionen versteigert werden. Versteigerungen von Pfandkreditbetrieben sind ein wahres Paradies für Schnäppchenjäger. |
