Finanzen
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Geldanlage Bei der Auswahl der richtigen Geldanlage sollte man in erster Linie das Anlageziel bestimmen. Wichtige Faktoren, die in diesem Fall berücksichtigt werden sollten, sind: der Anlagezeitraum und die Höhe der monatlichen Sparrate oder des längerfristig frei vorhandenen Kapitals. Bei der sicherheitsorientierten Geldanlage befindet sich der Werterhalt des gezahlten Geldes an erster Stelle. Dadurch sollte man aber auch eine niedrigere Rendite einplanen. Dabei sind die Wertschwankungen des Kapitals in der Regel relativ niedrig. Wenn der Anleger beispielweise vorzeitig wegen unerwarteter größerer Ausgaben sein Geld benötigt, die Geldanlage muss also aufgelöst werden, erlebt er hier keine größeren unangenehmen Überraschungen. Die richtige Auswahl der Anlageform ist es aber auch hier wichtig. Bei der renditeorientierten Geldanlage wählt der Anleger bezweckt eine Anlageform, wie zum Beispiel Aktienfonds. Hier sollte man aber darauf achten, dass auch größere Schwankungen aufkommen können. Je längerer Anlagezeitraum gewählt wird, umso niedriger fallen Schwankungen ins Gewicht. Personen, die kurzfristig ihr Geld benötigen, können Pech haben und bei vorzeitiger Auflösung der Geldanlage weit weniger zurückerstattet bekommen, als sie eingezahlt haben. Ein Fondsvergleich der unterschiedlichen Anbieter und deren Renditeentwicklungen ist aus diesem Grunde sehr wichtig. Bei den Mischformen aus sicherheitsorientierter und renditeorientierter Geldanlage gibt es in der Regel unterschiedliche Ausprägungen zwischem dem Schwankungs- bzw. Verlustrisiko und dem Verhältnis von Rendite. Sparbrief: Der Sparbrief ist ein festverzinstes Anlageprodukt. Bei dieser Geldanlage-Form werden die Zinsen und die Laufzeit über die ganze Anlagedauer festgeschrieben. Die Laufzeit dauert höchstens 10 Jahre und stellt aufgrund der festen Verzinsung eine günstige Finanzplanung für Anleger dar. Nahezu alle Banken und Sparkassen stellen Sparbriefe zur Verfügung, die sich erheblich in ihren Konditionen unterschieden. Der herkömmliche Sparbrief wird zu seinem Nennwert gekauft und von Jahr zu Jahr verzinst. Hierbei werden die Zinsen zur freien Verfügung gestellt. Bei abgezinsten Sparbriefen dagegen werden die zu erwartenden Zinsen im Vorfeld vom Nennwert abgezogen, was ein günstigerer Kaufpreis bedeutet. Für Sparer, die auf die angedachte Summe über die gesamte Laufzeit verzichten können, ist der Sparbrief eine zinsgünstige und lukrative Anlagemöglichkeit. Gesetz über den Wertpapierhandel: Durch das Gesetz über den Wertpapierhandel (WpHG) wird in Deutschland der Wertpapierhandel geregelt. Das Gesetz bildet auch die Basis für die Überprüfung von Dienstleistungsunternehmen, die mit Wertpapieren handeln. Des Weiteren werden die Wertpapierdienstleistungsunternehmen durch das WpHG zu einer anlage- und anlegergerechten Konsultation und zur Einholung und Dokumentation von Angaben des Kunden zu seiner Risikobereitschaft, seinen Anlagezielen, Erfahrungen und Vermögensverhältnissen verpflichtet. Eine Verletzung dieser Pflichten bringt dann Schadensersatzansprüche mit sich. Auf diese Weise garantieren die Unternehmen für unterlassene und falsche Kapitalmarktinformationen. |
